Geheimtipps der Vulkaneifel

Orte abseits der bekannten Pfade

Das Pulvermaar ist großARTig. Die Burg Eltz natürlich auch. Aber wer ein bisschen weiter schaut, findet noch viel mehr. Orte, die nicht in jedem Reiseführer stehen. Und die das Gefühl geben, etwas ganz Besonderes gefunden zu haben. Ein paar dieser Orte stellen sich hier vor.

Für alle, die das Besondere suchen. 

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Mehr als die Klassiker. Die Vulkaneifel für Neugierige.

Die schönsten Orte sind oft die, die nicht auf den ersten Blick sichtbar sind. Die man erst entdeckt, wenn man einen kleinen Umweg macht. Oder einem Hinweis folgt, den ein Einheimischer mit einem Augenzwinkern verrät. 

Die Vulkaneifel ist reich an solchen Orten. Still, ursprünglich und oft überraschend. Genau richtig für alle, die gerne selbst auf Entdeckungsreise gehen.

Der Windsborn Kratersee

Versteckt auf dem Mosenberg bei Bettenfeld liegt ein echtes Naturwunder: der Windsborn Kratersee. Er ist der einzige wassergefüllte Kratersee nördlich der Alpen – kein Maar, sondern ein echter Vulkankrater. 

Ein kurzer Aufstieg durch den Wald, und plötzlich öffnet sich der Blick auf eine stille Wasserfläche, umgeben von Schilf und alten Bäumen. Ein Ort zum Staunen und Innehalten. 

Der “Brubbel” in Wallenborn

Alle 35 Minuten passiert hier etwas Besonderes. Aus einem unscheinbaren Becken im Ortskern von Wallenborn schießt Wasser in die Höhe. Kein heißer Geysir wie auf Island, sondern ein kalter – angetrieben von vulkanischem Kohlendioxid, das noch immer aus der Tiefe aufsteigt. 

Ein faszinierendes Schauspiel, das zeigt: Die Vulkaneifel ist noch lange nicht erloschen.

Das Holzmaar

Während am Pulvermaar im Sommer Badegäste ihre Handtücher ausbreiten, liegt das nahe Holzmaar oft still und friedlich da. Kleiner, versteckter, umgeben von Wald und Wiesen. 

Ein Rundweg führt gemütlich um das Ufer, Bänke laden zur Pause ein. Und wer Glück hat, sieht einen Eisvogel über das Wasser huschen.

Die Papenkaule bei Steffeln

Nicht alle Maare sind mit Wasser gefüllt. Die Papenkaule bei Steffeln ist ein sogenanntes Trockenmaar – ein tiefer Kessel, der heute als Wiese daliegt. Von der Aussichtsplattform am Rand lässt sich die perfekte Kraterform bestaunen. 

Direkt daneben liegt der VulkangartARTen Steffeln mit interaktiven Ausstellungen zur Entstehung der Region. Ideal für einen Ausflug mit Kindern.

Dorf Meerfeld 

Das Meerfelder Maar ist das größte Maar der Eifel. Und mitten im Krater liegt ein kleines Dorf. Eine ungewöhnliche Kulisse, die es so nirgendwo anders gibt. 

Ein Spaziergang am Ufer, ein Blick hinauf zum Kraterrand und vielleicht ein Stück Kuchen im Dorfcafé machen diesen Ort zu einem besonderen Erlebnis.

Geheimtipps bleiben nicht lange geheim. Also los.

Die Vulkaneifel belohnt alle, die ein bisschen neugierig sind. Die auch mal von den Hauptwegen abbiegen und schauen, was hinter der nächsten Kurve liegt. 

Denn genau dort warten die Orte, die nicht in jedem Reiseführer stehen. Aber für immer im Herzen bleiben.